Ökohof Tuch
auf dem Vorwerk Heygendorf

Ökologischer Anbau - Was auf unseren Feldern wächst

Rund um unseren Hof bewirtschaften wir 26 ha Ackerfläche mit ca.  15 verschiedenen Kulturen, 10 ha Wiese sowie unseren 0,7 ha großen Kräutergarten nach den Richtlinien des ökologischen Anbaus. Wir bauen Kräuter, Getreide und Ölsaaten an.

Von der Aussaat über die Pflege, Ernte, Trocknung bis zur Veredlung und Verpackung findet die gesamte Produktionskette auf unserem Hof statt.

Viele Arbeitsschritte erfolgen in Handarbeit. Das spiegelt sich auch in der hohen Qualität unserer Tees, Gewürze, Öle und Getreideprodukte wider.



Regenrative Landwirtschaft - Für mehr Humus

Seit einigen Jahren wenden wir ein spezielles Anbauverfahren an, um den Humusgehalt  und die Fruchtbarkeit in unseren Böden zu erhöhen. Das Ziel der „Regenerativen Landwirtschaft“ sind gesunde, robuste Pflanzen und damit auch gesunde Lebensmittel. Erreicht wird dies durch eine Förderung des Bodenlebens mit Mikroorganismen und eine möglichst ständige Begrünung des Bodens. Dazu säen wir zum Beispiel Zwischenfrüchte, die auf dem Feld verbleiben und – wie der Komposthaufen im Garten – Nährstoffe für die nächste Kultur freisetzen sowie das Bodenleben ernähren. Belebter, humusreicher Boden speichert Nährstoffe, Kohlenstoff und Wasser besser und beugt so Erosion und Auswaschung vor.


 

Frische Rohstoffe, sorgfältige Verarbeitung - direkt auf dem Hof

Aus unser Ernste stellen wir mit größter Sorgfalt folgende Produkte her:

Kräuter: In unserem Kräutergarten wachsen 45 verschiedene Kräuter, die zum Großteil von Hand geerntet werden. Daraus stellen wir Tee und Gewürze her. Neben dem bekannten Kyffhäuser Kräutertee und dem Kyffhäuser Kräutersalz gibt es auch Raritäten, wie Apfelminze-Drachenkopf oder die Kräuter der „Provinz“ zu entdecken.

Ölsaaten: Auf unseren Feldern wachsen Lein, Leindotter und Hanf. Unsere selbst erzeugten Pflanzenöle werden schonend kalt gepresst, so dass die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Wir bieten Leinöl (2 Monate haltbar), Leindotteröl (4 Monate haltbar) und Hanföl (6 Monate haltbar) sowie die naturbelassene Ölsaat an.

Getreide: Wir bauen Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer und Gerste an. Als einer der wenigen Höfe verfügen wir über eine Getreidereinigung, eine Entspelzung und eine Mühle. So können wir vor Ort die Rohware kontinuierlich frisch je nach Bedarf aufbereiten. Wir bieten unser Getreide als volles Korn und als Vollkornmehl an.

Bio-Zertifizierung:

Alle Produkte werden biologisch angebaut und sind bio-zertifiziert  bei Grünstempel (DE-OEKO-021).

Wir sind Mitglied im Bio-Anbauverband Verbund Ökohöfe.

Hier die entsprechenden Zertifikate zum Anklicken: Zertifikat Grünstempel, Zertifikat Verbund Ökohöfe

 Informationen zur EU-Förderung

Als seit 1999 zertifizierter Biobetrieb erhalten wir im aktuellen Förderzeitraum von 01.01.2018-31.12.2022 für die Bewirtschaftung von 23,28 ha Acker und 10,62 ha Grünland im Land Sachsen-Anhalt eine Aufwandsentschädigung in Form der "Förderung ökologischer Anbauverfahren". Damit werden folgende Ziele verfolgt:

Die "Förderung ökologischer Anbauverfahren" dient der nachhaltigen Verbesserung der natürlichen und wirtschaftlichen Produktionsbedingungen, die mit den Belangen des Schutzes der Umwelt und des natürlichen Lebensraums vereinbar sind. Durch weitgehend geschlossene betriebliche Kreisläufe tragen ökologische Anbauverfahren in besonderem Maße zur nachhaltigen Verbesserung und Schonung der Umwelt, der Erhaltung des natürlichen Lebensraumes und der natürlichen Ressourcen bei. Ökologisch bewirtschaftete Ackerflächen weisen darüber hinaus in der Regel eine deutlich höhere Artenvielfalt auf als konventionell bewirtschaftete Flächen. Die Anbaumethode trägt zur Verbesserung der Boden- und Wasserqualität, zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel sowie zur Verbesserung der biologischen Vielfalt bei, z. B. durch Verzicht auf synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel, Fruchtfolge, Einsatz von organischen Düngemitteln und Verbesserung der organischen Substanz im Boden.

Ökologische Anbauverfahren werden im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum (EPLR) des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) Priorität 4 (c) und aus Mitteln des Bundes und des Landes Sachsen-Anhalt aus der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz gewährt.

Mehr Informationen zur Förderung erhalten Sie auf diesen Seiten:

http://ec.europa.eu/agriculture/rural-development-2014-2020/index_de.htm

https://europa.sachsen-anhalt.de/esi-fonds-in-sachsen-anhalt/